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Während die Gärtner Wasserschläuche schleppten und Beregnungsgeräte aufstellten, strömten die Menschen bei dem ungewöhnlich schönen und warmen Wetter in diesem April in den Zoo Heidelberg. „Der April 2007 ist der beste Monat in der Besucherstatistik des Zoos,“ freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Über 60.000 Besucher mit Tageskarten haben das schöne Wetter genutzt. Dazu kommt noch ein großer Anteil der über 10.000 Jahreskarteninhaber. Und bis Ende April haben sich bereits über 1000 Familien und mehr als 500 Einzelpersonen ihre neue Jahreskarte gekauft. Doch auch die Gärtner haben Grund zur Freude: Ohne von Spätfrösten beeinträchtigt zu werden, blühten Narzissen, Tulpen, Magnolien, Mandelbäume und bereits die ersten Pfingstrosen all das haben so viele Besucher genießen können. Im Mai werden die späten Pfingstrosen Unterstützung von Rosen, Storchschnäbeln und Iris erhalten. Ganz neu angelegt wurde ein Wasserpflanzengarten am Kängurugehege. Dort sind auch die berühmten Lotuspflanzen zu sehen.
Auf die Tiere hatte das Wetter nur wenig Einfluss: Einige Vögel begannen etwas früher mit dem Brutgeschäft wie die Waldrappen, bei denen die ersten Küken jeden Tag schlüpfen werden. Die Störche haben ihre Nester zum Teil bereits Ende März bezogen. In dem Nest, das von einer Kamera überwacht wird, sind vier Jungstörche geschlüpft, die von den Besuchern beobachtet werden können. Im Doppelpack sind die Jungtiere bei den Poitou-Eseln und Riesenkängurus angekommen. Die Hulman-Affen haben ebenfalls Nachwuchs, der nun langsam anfängt, seine Umgebung zu erkunden. Ponys, Ziegen, Esel und Gayale genießen es über Nacht im Außengehege gelassen zu werden. Und die Elefanten allen voran die forsche Jenny nutzen ihr Badebecken ausgiebig.
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