06.02.2009

„DEADLINE: Das Meer will leben“
Eine Ausstellung zur Situation der Weltmeere im Heidelberger Zoo vom 22. Februar bis 9. April 2009

Zoo Heidelberg

Das offene Meer stellt den größten zusammenhängenden Lebensraum der Erde dar. Eigentlich gibt es nur ein Meer, denn alle großen Gewässer sind irgendwie miteinander verbunden. Und dieses eine Meer macht 71% der Erdoberfläche aus und enthält 97,5% des Wassers der Erde. Das Meer regelt das Klima, liefert Rohstoffe und Nahrung. Der Mensch war, ist und wird auch in Zukunft vom Meer abhängig sein. Inwieweit wir diese Ressourcen auch in Zukunft nutzen können, ist fraglich. Grund dafür ist die Ausbeutung, Belastung und Zerstörung der Meere durch Überfischung, Beifang, Verschmutzung und zunehmenden Schiffsverkehr. Obwohl die Ursache vieler Probleme bekannt ist, haben die letzten Jahre gezeigt, dass uns das Ausmaß der Gefahren, die das Ökosystem Meer bedrohen, nicht richtig bewusst ist.
Genau hier setzt die Kampagne „Deadline – Das Meer will leben“ an: Sie informiert und zeigt Wege auf, was jeder Einzelne tun kann, um das Ökosystem Meer zu schützen. Die dazugehörige Ausstellung ist im Heidelberger Zoo vom 22. Februar bis zum 9. April zu sehen. Attraktiv gestaltete Banner informieren über die zunehmende Bedrohung der Meere und eine Tierinstallation zeigt die bunte Vielfalt der Meeressäuger. Am Sonntag, 22. Februar um 12.00 Uhr findet dort auch die Vernissage statt. Besucher sind herzlich willkommen.

„Deadline“ wurde von der „Der Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Südamerikas - YAQU PACHA e.V.“, dem Weltzooverband WAZA und dem Tiergarten Nürnberg die ins Leben gerufen.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Steffanie Richter, Tel: 06221 6455-27, Mail: steffanie.richter@heidelberg.de