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Sie buddeln, quieken und grunzen mit wahrer Wonne. Drei knapp sieben Wochen alte Ferkel haben vor kurzem im Zoo ihr Quartier bezogen und erkunden neugierig ihre neue Umgebung. Keine Frage: sie fühlen sich sichtlich wohl und machen das, was echte Schweine am liebsten tun: spielen, buddeln und sich suhlen. Dafür werden sie im Zoo ausreichend Gelegenheit haben.
Die Tiere sind ein Geschenk der Schweineklinik der Ludwigs-Maximilian-Universität München. Mit den drei kleinen Schweinchen erweitert der Zoo seinen Bestand an bedrohten Haustierrassen. Im Zoo leben nicht nur exotische Tiere aus fernen Ländern sondern auch Tiere aus unserem direktem Umfeld, über die wir viel lernen können: Hühner, Ziegen, Esel, Ponys, Schafe und nun auch Schweine.
Zwei Ferkel sind eine Mischung aus dem bekannten Iberico-Schwein, das dritte im Bunde ist ein niedlicher Mix aus Wildschwein und Wollsau.
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich weltweit verschiedene Schweinerassen entwickelt. Die Züchtungen richteten sich nach den Bedürfnissen der Menschen, der der jeweiligen Zeit und den Umständen. Über viele Rassen gibt es daher nur noch rudimentäre Informationen, einige sind bereits ausgestorben.
Schweine sind ganz anders als viele Menschen denken. Sie sind neugierige Tiere und erforschen ihre Umgebung sehr genau. Sie sind charmant, intelligent, und einfach liebenswert. Wer die süßen Ferkel besuchen möchte, findet sie am Eselgehege in unmittelbarer Nähe des neuen Spielplatzes.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Steffanie Richter, Tel: 06221 6455-27, Mail: steffanie.richter@heidelberg.de |