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Am Ostersonntag gegen 9.00 Uhr hat das Gorillaweibchen „Doba“ im Zoo Heidelberg ihr zweites Kind geboren. Das war über vier Wochen vor dem frühesten errechneten Geburtstermin. Nachdem sich „Doba“ anfänglich gut um das Neugeborene gekümmert hat, legte sie es nach wenigen Stunden zur Seite und kümmerte sich nicht darum. In den folgenden Minuten hat der heranwachsende Junggorilla „Banjoko“ (3 Jahre) mit dem Jungen gespielt. Kurz darauf waren keine Lebenszeichen mehr zu erkennen. Es war bis zum späten Nachmittag nicht möglich das tote Jungtier aus der Anlage zu bergen, da vor allem der Silberrücken „Bobo“ nicht zu bewegen war, die Anlage zu verlassen. „Wir alle und insbesondere die Tierpfleger des Affenrevieres sind sehr betroffen über diesen Ausgang von „Dobas“ Schwangerschaft. Wir hoffen, dass uns die Sektion des Jungtieres Aufschluss darüber geben wird, ob das Junge lebensfähig geboren wurde,“ erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Im Moment ist es wichtig, dass sich die Pfleger intensiv um die Gorillas kümmern sowie Ruhe und Normalität ausstrahlen, damit die Gorillagruppe das Ereignis so gut wie möglich verarbeiten kann. Nachdem das tote Jungtier geborgen wurde, haben wir das Menschenaffenhaus wieder geöffnet, damit die Gorillas in ihren gewohnten Alltag zurückfinden.
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